B2B: Was kann Facebook für Mittelständler tun?

B2B: Was kann Facebook für Mittelständler tun?

2 Milliarden Nutzer weltweit, fast 28 Millionen in Deutschland: Dass Facebook aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken ist, lässt sich trotz aller Diskussionen um Reichweiten und Co. nicht leugnen. Obwohl es das soziale Netzwerk mittlerweile seit fast 15 Jahren gibt, stehen viele Mittelständler Facebook auch heute noch zweifelnd gegenüber – besonders im B2B-Bereich. Die häufigsten Bedenken bewegen sich irgendwo zwischen „Unsere Zielgruppe ist auf anderen Plattformen unterwegs“ und „Unsere Themen passen nicht zwischen Katzenfotos und Co.“

Natürlich passt nicht jedes soziale Netzwerk zu jedem Unternehmen. Mit Facebook lassen viele Mittelständler aber einen aus unserer Sicht interessanten Unternehmenskommunikationskanal zu Unrecht links liegen. Die drei Grundmechanismen von Facebook – Lesen, Klicken, Teilen – bieten auch für B2B spannende Möglichkeiten, um Kunden, Partner und (potenzielle) Mitarbeiter zu erreichen:

1. Lesen: An der Grenze zwischen privat und beruflich

Mit dem Smartphone hat sich unser Kommunikationsverhalten maßgeblich verändert: Heute ist es ganz selbstverständlich, abends auf der Couch E-Mails zu lesen oder im Internet zu surfen. Die Grenzen zwischen privat und beruflich verschwimmen dabei fast automatisch – auch, was den Content in sozialen Netzwerken angeht. Beiträge von Freunden oder Bekannten und Beiträge von Unternehmen gehen auf Facebook fast nahtlos ineinander über und bieten Mittelständlern so eine Möglichkeit, Entscheider und Partner auch außerhalb der offiziellen Arbeitszeiten mit interessanten Inhalten zu erreichen.

Durch die internationale Ausrichtung und (fast) weltweite Verfügbarkeit des größten sozialen Netzwerks können über Facebook auch ideal Zielgruppen im Ausland angesprochen werden. Welche Beiträge an wen ausgespielt werden, kann dabei ganz genau definiert werden. So kann in einem einzelnen Bild-Post zum Beispiel sowohl ein deutscher als auch ein französischer Text hinterlegt werden, der je nach Sprache des Lesers angezeigt wird.

2. Klicken: Von Facebook direkt zur Website

Ob Visitenkarte oder Werbemappe: Print-Materialien erfordern, dass ein Interessent selbst aktiv wird, um weitere Informationen zu erhalten. Auf Facebook ist diese Aktivität sehr überschaubar – ein Klick. Facebook wird damit zum idealen Ort, um die Reichweite der eigenen Website oder des Unternehmensblogs zu verlängern. Schließlich gibt es nichts Enttäuschenderes als eine gut gepflegte, aktualisierte Website mit interessanten Inhalten, die von niemandem gefunden wird.

Neben der organischen Reichweite – das heißt der allgemeinen Ausspielung eines Facebook-Posts an die Fans der Seite – bietet Facebook umfangreiche Advertising-Möglichkeiten, mit denen auch sehr spezifische Zielgruppen erreicht und auf die Website weitergeleitet werden.

3. Teilen: Die eigenen Mitarbeiter einbeziehen

Öffentliche Auftritte eines Unternehmens – ganz egal, ob es sich dabei um einen Flyer, eine Website oder einen Social-Media-Post handelt – erreichen immer nicht nur Außenstehende, sondern auch die eigenen Mitarbeiter. Somit wird Facebook ein Kanal, um die Wahrnehmung des Unternehmens auch „intern“ zu prägen: Welche Themen sind aktuell, welche Neuigkeiten gibt es außerhalb des eigenen Teams oder der eigenen Abteilung?

Diese Themen weiter zu tragen, wird auf Facebook dann wieder besonders einfach für die Mitarbeiter: Durch das schnelle Teilen – wieder mit nur einem Klick – erreichen die Unternehmenspost auch die Freunde der Mitarbeiter, zu denen mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit ebenfalls potenzielle Partner, Kunden oder Mitarbeiter gehören.

Noch immer ein wenig uninspiriert? Dann treffen Sie uns gern auf ein Käffchen!

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