Kategorie: Expertenmeinung

12. Kliniksprechertag in Münster: Zwischen Instagram und Identität – Klinikkommunikation im Umbruch

12. Kliniksprechertag in Münster: Zwischen Instagram und Identität – Klinikkommunikation im Umbruch

Gastbeitrag von Charlotte Möller

Knapp 60 Kommunikationsverantwortliche aus Kliniken und Krankenhäusern, aus dem Münsterland, dem Ruhrgebiet, aber auch Hamburg und Berlin kommen in das verregnete Münster, um beim 12. Kliniksprechertag über Klinikidentität im digitalen Zeitalter zu sprechen. Charlotte Möller, Vorstandsmitglied der Studierendeninitiative campus relations, war vor Ort.

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WordPress: Das zu Recht beliebteste CMS

WordPress: Das zu Recht beliebteste CMS

59,7%. Das ist der Anteil der Websites weltweit, die WordPress als Content-Management-System verwenden. Neunundfünzigkommasieben Prozent. Was für eine Zahl! Zum Vergleich: Joomla liegt bei 5,4%, Typo3 am Ende des Top-10-Rankings bei 1,3%.

Also wenn man mich fragt, liegt WordPress vollkommen zu Recht an der ersten Stelle der Content-Management-Systeme. Warum? Darum.

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Corporate Blog: Ja, aber.

Corporate Blog: Ja, aber.

Die Wahrscheinlichkeit, als Unternehmen mit einem Facebook-Post ohne Werbebudget im Newsfeed der Nutzer zu landen, sinkt immer weiter. Die Umsetzung von Printmagazinen und Katalogen ist aufwendig – bei sinkender Nutzung. Regelmäßige Beiträge auf der Website werden von Google im Suchmaschinenranking positiv berücksichtigt. In der Schnittmenge dieser Herausforderungen: Ein Corporate Blog.

Unter den großen deutschen Unternehmen sind Blogs aktuell ganz groß im Kommen –Tendenz steigend. Die Telekom bloggt. Siemens bloggt. Sogar die Commerzbank bloggt. Aber ist ein Corporate Blog auch wirklich sinnvoll? Da dieser Beitrag auf einem Blog veröffentlicht wird, ist meine allgemeine Position zum Bloggen wohl offensichtlich. Beim Thema Unternehmensblog muss ich allerdings eine Einschränkung machen. Corporate Blogs ja, aber …

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Wie sich die Kommunikationsbranche verändert: Ein Gespräch über Organisationsstrukturen in PR-Agenturen

Wie sich die Kommunikationsbranche verändert: Ein Gespräch über Organisationsstrukturen in PR-Agenturen

Jelena Mirkovic (l.) und Alexandra Groß (r.) stellen sich den Fragen des “PR-Journals”

Agile Märkte bedingen agiles Handeln bedingt agile Kommunikation bedingt agile Agenturen. Doch was in der Branche so wortreich debattiert und propagiert wird, bedarf in der Praxis mehr als nur Kicker-Tische, Obstkörbe und Homeoffice-Szenarien. Wie Agenturen den Wandel konkret schaffen können, darüber haben “PR-Journal” Chefredakteur Thomas Dillmann und Redakteurin Annett Bergk gemeinsam mit Alexandra Groß, Vorstandsvorsitzende der Fink & Fuchs AG, und Jelena Mirkovic, geschäftsführende Gesellschafterin der komm.passion GmbH, gesprochen.

Der erste Schritt ist die Erkenntnis

Die Kombination aus der Digitalisierung des Marktes und damit einhergehender Prozessänderungen, stärker individuell zu bearbeitender Kundenwünsche aufgrund des zunehmenden Projektgeschäftes und nicht zuletzt auch die Einsicht, Mitarbeiter als wesentliches Agenturkapital entwickeln zu müssen, führt zu einer Erkenntnis: Isolierte Units an unterschiedlichen Standorten, die mehr neben- als miteinander agieren, werden bald nicht mehr funktionieren.

„2014 war für uns das Jahr der Entscheidung“, erinnert sich Groß. „Corporate Communications wurden immer mehr zur integrierten Kommunikation, Retainer- zum Projektgeschäft. Die Grenzen zwischen Marketing, PR und Online verschwammen immer mehr und angesichts der neuen Anforderungen an unsere Mitarbeiter fehlte der systematische Austausch untereinander.“ Mirkovic stimmt zu: „Die Organisationsstrukturen mussten komplett umgeworfen werden. Wir wollten den ‚Energieverlust‘ durch Hierarchien und auch nur kleinste Barrieren wie Treppenstufen auf ein Minimum senken.“

Spezialwissen wird vielerorts heute noch in einzelnen Silos gehortet. Da gibt es Grafik-Abteilungen, IT-Abteilungen, Video-Abteilungen, Social Media Abteilungen … Berater verkaufen aus Unwissenheit teilweise völlig utopische Dinge.

Wie also vorgehen?

komm.passion: Das zentrale PO-System

„Agil. Dieser Begriff war uns zu wenig“, sagt Mirkovic. „Wir wollten nicht nur unsere Prozesse an der Digitalisierung ausrichten, sondern vor allem an unserer Problemlösungsfähigkeit arbeiten. So legen wir uns heute wie eine amorphe Masse um das Problem des Kunden.“ Sie spricht von dem eingeführten Prozessorchestrierungssystem, das ganz ähnlich wie beim Franchise lediglich HR, IT und Finanzen übergeordnet verwaltet, sich jedoch je nach Auftragslage als eine Art Netz ständig verändert. Die kleinste Projekteinheit bei der „Problemlösung“ ist der Project Owner (kurz: PO), dem als Sparring eine Supervision zugeteilt wird. Gegebenenfalls kommen Mitarbeiter hinzu oder gar Sub-POs mit abgegrenzten Themenbereichen.

Dillmann möchte natürlich wissen, wie das ganz praktisch von statten geht: „Wie sieht die Kapazitätsplanung bei komm.passion aus?“, fragt er kritisch. „Wir arbeiten von zentraler Stelle mit einem haptischen Plan, der sich einer Anzahl von Plättchen je Mitarbeiter bedient“, erklärt Mirkovic. Jedes einzelne Plättchen stehe für einen halben Tag Arbeitszeit. So werde auf einen Blick sichtbar, welche Mitarbeiter freie Kapazitäten haben und an welcher Stelle zu viel Arbeitsaufkommen zu verzeichnen ist.

„Es gibt also keine Teamleiterebene mehr?“, fragt Bergk. „Nein“, sagt Mirkovic. „Jeder Mitarbeiter kann projektbezogen zur inhaltlichen und/oder organisatorischen Führungskraft werden. Das fördert auch die persönliche Weiterentwicklung innerhalb der Agentur.“ Dass es dennoch hierarchische Titel und verschiedene Positionen gibt, erklärt die Geschäftsführerin mit dem notwendigen Marktvergleich. Wenn ein Mitarbeiter beispielsweise ausscheide, bedürfe er einer Positionierung. Die Argumente für eine Gehaltserhöhung hingegen haben sich verändert.

Fink & Fuchs: Change-Prozess mit Verlusten

Fink & Fuchs holte sich im Gegensatz zu komm.passion externe Unterstützung: Gemeinsam mit einem Coach für Change-Prozesse und einen Coach für Organisationsentwicklung als Sparringspartner begann man langsam, die einzelnen Units aufzulösen und beispielsweise neue Vergütungsprozesse zu etablieren. „Die Personalentwicklung und -entscheidung hängt nun direkt in der HR-Abteilung“, sagt Groß. „Die fachliche und disziplinarische Führung wurde also auch den Teams entzogen und aufgewertet.“ Die Weiterentwicklung einzelner Kunden ist nunmehr Aufgabe des Director-Boards.

„Wie viele Mitarbeiter sind diesen Schritt nicht mitgegangen“, will Dillmann wissen. „Zirka zwanzig Prozent“, räumt Groß ein und meint damit die Mitarbeiter, die in den zwei Jahren des Umgestaltungsprozesses die Agentur verließen. Doch sie sieht es nicht nur negativ: „Diese zwanzig Prozent haben uns mehr Luft verschafft. Luft für den Einkauf anderer Disziplinen und neuer Kompetenzen.“

„Und wie wird entschieden, wer auf welchem Kunden arbeitet?“, fragt Bergk. „Unsere offenen Organisationsstrukturen bedingen, dass die Menschen (wieder) miteinander reden“, erklärt Groß. „Und die Account Teams lassen sich je nach Kundenbedarf schneller auf- und umbauen.“ Es herrsche eine Atmosphäre ständigen Verhandelns, welche nicht zuletzt die sozialen Kompetenzen der Agentur gestärkt habe. „Inwiefern hat das die Qualität der Kundenarbeit verändert?“, hakt Bergk nach. „Das gemeinsame Verständnis von Prozessen sorgt auch für einen gemeinsamen und vor allem höheren Qualitätsanspruch an die eigene Arbeit. Wir haben in den interdisziplinären Teams gelernt, dass es wichtig ist, von Beginn an andere Fragen zu stellen. So sind unsere Briefings und Re-Briefings besser geworden und der Output entspricht mehr noch dem, was der Kunde sich vorgestellt hat. So gesehen: Eine Qualitätssteigerung.“

Eine ganze Branche im Wandel

Agiles Arbeiten. Zweifelsohne ein Thema, das die Branche beschäftigt. Kunden- und Mitarbeiteranforderungen haben sich geändert. Flexible Teamstrukturen und technologiegestützte Zusammenarbeit werden gefordert. Darauf müssen Agenturen reagieren. Und eben nicht nur mit Kicker-Tischen, Obstkörben und Homeoffice-Szenarien. Neue Strukturen müssen her.

komm.passion und Fink & Fuchs sind zwei Agenturen, die zeigen, wie es funktionieren kann. Ablesbar ist das übrigens auch am leidigen Thema Überstunden, denn die sind laut Aussage der beiden Agenturvertreterinnen auf einen historischen Tiefstand gesunken. Ihre Erfahrungen bringen sie nicht zuletzt in die GPRA-Arbeitskreise ein und stehen den Verbandskollegen Frage und Antwort. Dass man extern offen über interne Strukturen spricht, hat es früher nicht gegeben. Man sollte meinen, die Branche beginne endlich mit der Kommunikation.

Verteilerpflege in Zeiten der DSGVO

Verteilerpflege in Zeiten der DSGVO

Es gibt in jedem Unternehmen diese eine Exceltabelle: Irgendwann angefangen. Ab und zu weitergeführt. In mindestens sieben Versionen abgespeichert. Nie wirklich überprüft.

Als Presseverteiler ist diese Exceltabelle ein echter Albtraum in Zeiten der DSGVO. Woher die Kontakte kamen, lässt sich in den seltensten Fällen nachprüfen. Wer auf die Kontaktdaten Zugriff hatte, meist auch nur eingeschränkt ­­– von der Aktualität der Adressen ganz zu schweigen. Aus unserer Sicht ist die DSGVO deswegen ein perfekter Anlass, um das Thema „Presseverteiler“ von Grund auf neu anzugehen.

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Interviews auf den Punkt führen

Interviews auf den Punkt führen

„Na, dann erzählen Sie doch mal!“ Wenn es etwas gibt, womit Interviews nicht anfangen sollten, dann ist es dieser Satz. Dass ein gutes Interview nur von guten Antworten abhängt, ist aus unserer Sicht ein Irrglaube. Gute Antworten erfordern gute Fragen – und diese zur richtigen Zeit und in der richtigen Formulierung stellen zu können, braucht Übung. Die haben wir zum Glück: In unseren Interviews greifen wir nicht nur auf unser Medientraining, sondern auch auf unsere jahrelange Erfahrung als Redakteurinnen des PR-Journals zurück.

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Podiumsdiskussion: Annett Bergk über Corporate Influencer

Podiumsdiskussion: Annett Bergk über Corporate Influencer

Anfang November kommen in Berlin auf der Tagung Interne Kommunikation II bereits zum 15. Mal über 100 innovative Köpfe aus der Kommunikationsbranche zusammen, um sich über aktuelle Themen und Trends der Internen Kommunikation auszutauschen und upzudaten. Die Tagung, veranstaltet von der Deutschen Presseakademie im Quadriga Forum Berlin, steht unter dem Motto „Wirkungsvoll im Change“ und soll abgerundet werden mit einer Diskussionsrunde zum Thema Corporate Influencer – mit dabei: Annett Bergk. 

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Storytelling? Storyselling!

Storytelling? Storyselling!

Ein gutes Buch kann den Leser in eine andere Welt entführen – nach Hogwarts oder ins Auenland, in ferne Länder, vergangene Zeiten oder parallele Wirklichkeiten. Unabhängig von Autor, Veröffentlichungsdatum oder Genre haben die berühmten Bücher der Weltliteratur aber eine Gemeinsamkeit.

Achtung. Jetzt kommt’s.

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“Hallo, ich bin Paula, und ich bin Podcast-süchtig”

“Hallo, ich bin Paula, und ich bin Podcast-süchtig”

Mit Podcasts macht neuerdings ja gefühlt jeder was – Agenturen, Redaktionen, Unternehmen, … Für Leute wie mich ein absoluter Segen. Seit ich denken kann, bin ich Fan vom Vorlesenlassen, ich hatte als Kind zahllose Hörspiel-Kassetten und bin audible-Abonnent der ersten Stunde. Dass nun neuerdings ein Podcast nach dem nächsten an den Start geht, kommt mir daher sehr zupass.

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DPRG Zukunftsforum verlangt nach wertvoller Kommunikation

DPRG Zukunftsforum verlangt nach wertvoller Kommunikation

Wertedebatten leiden oft daran, dass sie zu abstrakt oder zu pauschal geführt werden. Unbestritten jedoch bleibt die Wichtigkeit klarer Wertvorstellungen, deren Vermittlung und Weiterentwicklung – insbesondere in unseren ach so dynamischen, digitalen Zeiten. Und welche Rolle müssen dabei Berufsverbände spielen? Darüber diskutieren die 230 Teilnehmer beim vierten Zukunftsforum der Deutschen Public Relations Gesellschaft (DPRG), das am 28. und 29. Juni erstmals in Hamburg stattfindet.

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