Alles auf Anfang: Kommunikationstrends für 2021

Kurzes Handzeichen: Wer hat schon heimlich über Plätzchen und Glühwein nachgedacht, obwohl der Herbst noch gar nicht richtig angefangen hat? Wir sind sogar schon einen Schritt weiter – und machen uns Gedanken über das Jahr 2021. Natürlich nicht nur kulinarisch, sondern vor allem konzeptionell. Dafür werfen wir wie auch in den vergangenen Jahren einen Blick in die Kristallkugel und geben unsere Trendprognosen für das kommende Jahr ab.

Philipp Bahrt: „Wir sollten menschlich miteinander umgehen.“

Im September wurde der Inkometa-Award verliehen, der die besten Arbeiten aus dem Bereich der Internen Kommunikation auszeichnet. Annett Bergk wollte wissen, welche Rolle die Interne Kommunikation vor dem Hintergrund der aktuellen Herausforderungen spielt und künftig spielen wird, und sprach dazu mit Philipp Bahrt, Chefredakteur des Fachmagazins „Beyond“. Er verantwortet bei der School for Communication and Management (SCM) den Themenbereich Interne Kommunikation.

Wie schmeckt Glück?

Abstand halten und doch zusammen rücken – in diesem Jahr läuft vieles anders. Vor allem läuft‘s in der Küche heißer denn je. Die Hamburger Manufaktur 1001 Gewürze startet deshalb im Herbst eine „pikante“ Promotion-Aktion: eine Limited Edition für den guten Zweck. EINFACHkommunikation unterstützt pro bono – von Konzeption über Redaktion bis hin zu Grafik. Paula Slomian hat mit Inhaberin Katharina Wilck über die Idee hinter #glücksgeschmack gesprochen.

Termin mit Thorsten Troge: Rechtlich ist E-Mail-Werbung tot. Faktisch funktioniert sie.

Das Thema DSGVO ist zwar nicht mehr ganz so prominent in den Medien, durch die aktuelle Krisensituation jedoch von enormer Bedeutung. Wir berichteten bereits über den Schutz von Geschäftsgeheimnissen in Zeiten von Home Office, nun soll es um die besondere Kommunikation im B2B-Bereich gehen und welche rechtlichen Rahmenbedingungen dabei zu beachten sind. Annett Bergk spricht mit Thorsten Troge, Partner bei der internationalen Full-Service-Kanzlei Taylor Wessing.

Dezentrale Teams, digitale Tools: So kommuniziert die Berliner Stadtreinigung intern

Es gibt Unternehmen, bei denen man sofort an den selbstverständlichen Einsatz von digitalen Tools denkt: IT-Unternehmen. Komplexe Konzerne. Und Start-ups mit verwirrenden Zahlenkombinationen im Namen. Die Berliner Stadtreinigung kommt in diesem Zusammenhang wahrscheinlich den Wenigsten in den Sinn. Dabei kann der Berliner Dienstleister für Müllabfuhr, Straßenreinigung und Abfallbehandlung durchaus als Vorbild für die Digitalisierung der internen Kommunikation gesehen werden – das machen Rene Worlitzer, Social Media und Community Manager, und Katharina Baartz, Employer Branding Managerin, in ihrem virtuell übertragenen Vortrag „As Team as possible – Interne Kommunikation für dezentrale Teams“ im Rahmen der #republica deutlich.

Mehr als nur Design Manual: das Markenhandbuch

Die grafischen Gestaltungsrichtlinien festzulegen – und schriftlich festzuhalten – ist absolut gut und richtig. Aber (und natürlich gibt es ein Aber …) ein einheitliches Corporate Design, festgehalten im Design Manual, soll in den meisten Fällen nicht nur gut aussehen, sondern auch die Werte des Unternehmens transportieren. Um welche Werte es sich dabei genau handelt, taucht jedoch nur in den wenigsten Design Manuals auf – oder geht zwischen Logopositionierungen, Farbcodes und Schriftgrößen verloren. Hier hat das Markenhandbuch seinen großen Auftritt.

Termin mit Thorsten Troge: Ein Gespräch über die gesetzlichen Regeln der Verbandskommunikation

„Die Kommunikationsbranche fordert Corona-Zusatzregelungen“ hieß es Anfang April im „PR-Journal“. Hinter dieser Forderung stehen gleich zehn Verbände, die sich zu einer Allianz zusammengeschlossen haben. Gemeinsam formulieren sie Positionen und – wie im oben genannten Beispiel – konkrete Forderungen an die Politik. In diesem Zusammenhang haben wir uns gefragt: Was ist eigentlich Verbandskommunikation? Was dürfen Verbände? Wo sind die die Grenzen? Was ist, wenn nicht die politischen Ziele, sondern die werbliche Förderung einzelner Mitglieder im Vordergrund steht? Zeit für einen Termin mit Thorsten Troge, Partner bei der internationalen Full-Service-Kanzlei Taylor Wessing.

25. SCM-Tagung Interne Kommunikation: Wunsch nach Orientierung und Partizipation

Flache Hierarchien, komplexe Strukturen und ein dynamisches Umfeld – das digitale Zeitalter stellt nicht erst seit Covid-19 wachsende Anforderungen an die interne Kommunikation. Jede Herausforderung braucht ihre Strategie. Moderne Formate sind das A und O, damit Kommunikation nah am Puls ihrer Bezugsgruppen agiert. Wie funktioniert zeitgemäße interne Kommunikation? Antworten auf diese Frage liefert die 25. Tagung Interne Kommunikation der School for Communication and Management (SCM), die am 18. und 19. Mai 2020 als Online-Tagung stattfand.

Influencer Relations in Krisen: eine Einschätzung aus Sicht der Wissenschaft

Drew Barrymore ruft Make-up-Enthusiasten dazu auf, beim Talk mit Milk Makeup, einer Beauty Brand aus New York, dabei zu sein. Lisa und Lena lassen sich im Stil der Simpsons zeichnen und empfehlen den Streaming-Dienst Disney+. Machen Influencer in Krisenzeiten einfach weiter wie bisher? Sind sie Opfer der Werbebudget-Kürzungen? Oder gar die kommunikative Rettung in der Unternehmensnot? Annett Bergk sprach dazu mit Dr. Nils S. Borchers, Wissenschaftler am Institut für Medienwissenschaft an der Universität Tübingen. Er promovierte 2014 mit einer Arbeit zur Werbekommunikation und erforscht seitdem unter anderem die Rolle der Social Media Influencer in der strategischen Unternehmenskommunikation.

Erwartungen an den Werbemarkt in der Corona-Krise

Die Nachfrage nach fundierter Berichterstattung rund um die Corona-Pandemie steigt immens an. Zugleich stellen Rückgänge im Werbemarkt die Finanzierung dieser essenziellen journalistischen Angebote in Frage. Mit dieser Situation sehen sich Zeitungshäuser aktuell konfrontiert. Sie reagieren darauf mit zahlreichen Initiativen, um Lesern und Werbetreibenden passende Angebote zu liefern.

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