PS: Ich liebe deine E-Mail-Signatur

Am Ende der meisten beruflichen E-Mails stehen wenig aufregende Vertraulichkeitshinweise, Adressdetails und Steuernummern. Die Bitte, vor dem Ausdrucken der E-Mail über das Thema Nachhaltigkeit nachzudenken, wirkt da schon fast wie ein kreatives Leuchtturmsignal. Deswegen plädieren wir dafür, die E-Mail-Signatur effizienter zu nutzen – und haben direkt drei Vorschläge vorbereitet.

Verteilerpflege in Zeiten der DSGVO

Es gibt in jedem Unternehmen diese eine Exceltabelle: Irgendwann angefangen. Ab und zu weitergeführt. In mindestens sieben Versionen abgespeichert. Nie wirklich überprüft. Als Presseverteiler ist diese Exceltabelle ein echter Albtraum in Zeiten der DSGVO. Woher die Kontakte kamen, lässt sich in den seltensten Fällen nachprüfen. Wer auf die Kontaktdaten Zugriff hatte, meist auch nur eingeschränkt ­­– von der Aktualität der Adressen ganz zu schweigen. Aus unserer Sicht ist die DSGVO deswegen ein perfekter Anlass, um das Thema „Presseverteiler“ von Grund auf neu anzugehen.

PR für Autoren

Vor kurzem waren wir für einen Vortrag im writers‘ room Hamburg gebucht. Unsere Sorge, dass an einem Vorweihnachtsabend nur begrenztes Interesse an einem PR-Fachvortrag bestünde, erwies sich als völlig unbegründet.

Wichtig! Dringend! +++Breaking+++ Bitte unbedingt lesen!

In einer durchschnittlichen Redaktion gehen pro Tag 80 Pressemitteilungen ein. Rund 70% davon landen direkt im Mülleimer. Da hilft auch die dramatischste Betreffzeile nichts: Mit nur wenig macht man sich unter Journalisten unbeliebter als mit einer schlechten Pressemitteilung. Deswegen ist die erste Bedingung für erfolgreiche Pressearbeit: Wer gehört werden will, muss etwas zu sagen haben. Und dann muss man im Idealfall auch noch wissen, wie man es am besten sagt.

Lars Rosumek: „Agilität und Fehlerkultur bedingen sich“

Ein Gespräch über Fehlerkultur in der Kommunikationsbranche Zwischen Digitalisierung und Disruption – traditionsreiche Konzerne stehen unter dem Druck, sich neu erfinden zu müssen. Geschäftsmodelle werden infrage gestellt. Innovationen müssen her. Der Wettbewerb liefert schließlich auch! „Eine tolerante Fehlerkultur ist entscheidend”, sagt Lars Rosumek, Senior Vice President Group Communications bei Voith. „Sie ist der Hebel, das kreative Potenzial von Mitarbeitern zu entfesseln .“ Gina Cimiotti, ehemaliges Vorstandsmitglied des LPRS e.V. und Studentin des Master Communication Management an der Universität Leipzig, und Annett Bergk, Redakteurin des PR-Journals, haben mit dem Kommunikationsverantwortlichen des Technologiekonzerns über Traditionen und Wandel gesprochen.

Markenhandbücher für Kommunikation „auf Kurs“

Eine Marke – eine Botschaft. Was prinzipiell logisch klingt, ist in der Praxis nicht immer auch so einfach umzusetzen. Zwischen Abteilungen, Projekten aber auch einzelnen Ansprechpartnern können die Feinheiten dieser Botschaft im Arbeitsalltag leicht verwaschen werden oder sogar untergehen. Das gilt nicht für große Unternehmen, sondern auch für Mittelständler.

Markenentwicklung: Schritt für Schritt

„Wer bin ich – und wenn ja wie viele?“ Der Titel des philosophischen Bestsellers von Richard David Precht hat überraschenderweise auch in unserem praktischen Arbeitsalltag eine Bedeutung. Ähnlich wie die philosophische Selbsterkenntnis ist auch die Markenentwicklung ein Prozess, der mit ganz grundsätzlichen Fragestellungen beginnt: Wofür steht die Marke? Wen möchte meine Marke ansprechen? Was unterscheidet meine Marke vom Wettbewerb?

Interviews auf den Punkt führen

„Na, dann erzählen Sie doch mal!“ Wenn es etwas gibt, womit Interviews nicht anfangen sollten, dann ist es dieser Satz. Dass ein gutes Interview nur von guten Antworten abhängt, ist aus unserer Sicht ein Irrglaube. Gute Antworten erfordern gute Fragen – und diese zur richtigen Zeit und in der richtigen Formulierung stellen zu können, braucht Übung. Die haben wir zum Glück: In unseren Interviews greifen wir nicht nur auf unser Medientraining, sondern auch auf unsere jahrelange Erfahrung als Redakteurinnen des PR-Journals zurück.

Interview mit Charles Bahr; “Wir wollen Botschafter zwischen den Generationen sein”

Ein Gespräch über Fehlerkultur in der Kommunikationsbranche Noch in der Schulzeit die erste Agentur gründen, auf der Republica Vorträge halten und zahlreiche Interviews mit deutschen Leitmedien – klingt verrückt? Nicht für Charles Bahr. Der heute 16-Jährige berät mit “Tubeconnect” namhafte Firmen, wie Allianz oder Eventim, rund um das Thema Influencer Marketing und die Generation Z. Gina Cimiotti, ehemaliges Vorstandsmitglied des LPRS und Studentin des Master Communication Management an der Universität Leipzig, und Annett Bergk, Redakteurin des PR-Journals, haben mit Deutschlands jüngstem Agentur-Gründer gesprochen.

Themen

Cover des Buches "Prompt und Pattern" von Annett Bergk und Vivien Pietruck.
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