Rahmenbedingungen: Die Vor- und Nachteile von Mockups

27. Oktober 2020 EINFACHkommunikation

Wie sieht ein Buch aus, das noch gar nicht veröffentlicht ist? Wie wirkt das neue Logo auf einem Shirt? Und wie kommt unsere neue Hausschrift auf unterschiedlichen Druckmaterialien zur Geltung? Diese Fragen, die bei fast jedem Grafik- und Designprojekt früher oder später im Raum stehen, lassen sich eigentlich nur auf zwei Wegen beantworten: Mit ein bisschen Phantasie und Vorstellungskraft – oder mit einem Mockup. Für alle, die allein bei dem Wort Mockup ins Schaudern kommen, haben wir eine kleine Pro- und Kontraliste angelegt. Kleiner Spoiler: Wir haben natürlich ein Kontra für das größte Kontra vorbereitet #teammockup.

Praktisch, haptisch, gut: Das spricht für Mockups

Wir lieben es, wenn wir von Kunden auf die Entwicklung von neuen Designs oder bestehenden Designs in neuen Formen angesprochen werden. Und wissen gleichzeitig, dass der Abstimmungsprozess von Ideen und Ansätzen kaum ohne Visualisierungen möglich ist. Das ist aus unserer Sicht auch schon das wichtigste Argument für Mockups: Mit einem ansprechenden Mockup werden Entwürfe nicht nur greifbarer, sondern auch unterschiedliche Umsetzungsmöglichkeiten (oder deren Grenzen) sichtbar.

Ganz praktisch: Ein neues Logo kann auf Printmaterialien ganz anders wirken als auch der Website, eine Farbkombination passt perfekt auf ein T-Shirt, kommt auf der Visitenkarte aber überhaupt nicht gut rüber. Das Mockup ist in diesem Sinne eine Testfahrt, mit der neue Designs und Ideen „probegefahren“ werden können.

Individualität ade? Das spricht gegen Mockups

Bei den meisten Mockups erkennen auch weniger geschulte Augen, dass es sich um ein Mockup handelt. Das muss prinzipiell nichts schlechtes sein – besonders, wenn es sich um ein Produkt handelt, dass noch nicht „in echt“ existiert oder für Präsentationszwecke gestaltet wurde. Sobald es das Produkt, das Buch oder die Printmaterialien dann auch „zum anfassen“ gibt, wirken Fotos in den meisten Fällen ansprechender.

Das führt uns auch direkt zum nächsten Kontrapunkt: Die Individualität. In den unterschiedlichsten Stockdatenbanken – von Creative Market bis Envato – gibt es heute auch ganz selbstverständlich Vorlagen für Mockups. Einige sind besser, einige sind schlechter, viele sind aber absolut wiedererkennbar. Und mit dem gleichen Mockup wie die Konkurrenz bei einer Kundenpräsentation aufzutauchen oder auf der Website zu werben, trägt nicht unbedingt zur Wiedererkennbarkeit der eigenen Marke bei.

Und jetzt das angekündigte Kontra für das Kontra: Für unsere Kunden erstellen wir individuelle Vorlagen als Photoshop-Datei oder PowerPoint – und sorgen so für einen individuellen, zur Marke passenden Look aller Mockups für den internen und externen Gebrauch. Sprechen Sie uns gerne an!

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