Influencer Relations in Krisen: eine Einschätzung aus Sicht der Wissenschaft

Drew Barrymore ruft Make-up-Enthusiasten dazu auf, beim Talk mit Milk Makeup, einer Beauty Brand aus New York, dabei zu sein. Lisa und Lena lassen sich im Stil der Simpsons zeichnen und empfehlen den Streaming-Dienst Disney+. Machen Influencer in Krisenzeiten einfach weiter wie bisher? Sind sie Opfer der Werbebudget-Kürzungen? Oder gar die kommunikative Rettung in der Unternehmensnot? Annett Bergk sprach dazu mit Dr. Nils S. Borchers, Wissenschaftler am Institut für Medienwissenschaft an der Universität Tübingen. Er promovierte 2014 mit einer Arbeit zur Werbekommunikation und erforscht seitdem unter anderem die Rolle der Social Media Influencer in der strategischen Unternehmenskommunikation.

Nicht nur für digitale Größen: Corporate Influencer

Corporate Influencer sind Mitarbeiter, die in sozialen Medien auf ihren öffentlichen privaten Profilen selbstbestimmt als Markenbotschafter auftreten. Aktuell sind sie bei digitalen Größen wie bei der Telekom oder Otto sehr beliebt. Nachvollziehbar, schließlich fordern Rezipienten Glaubwürdigkeit, Nähe und Interaktion von moderner Kommunikation. Corporate Influencer versprechen genau das: authentische Kommunikation mit Nähe zur Community.

Blogger, Unternehmen, Agenturen – endlich alle an einem Tisch!

Mal ehrlich: Gefühlt wächst die Zahl der Ratgeber, Whitepaper und Manuals über gelungene Blogger-Kooperationen ständig. Und doch lesen und hören wir über immer neue „Fails“ in der Zusammenarbeit zwischen Bloggern und Marken. Einer der aus unserer Sicht wichtigsten Gründe ist wohl, dass die Beteiligten Parteien – Blogger, Unternehmen und Agenturen – so gut wie nie zusammen über das Projekt sprechen.

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