Barriere Bewegtbild: Inklusive Videos erstellen

Nicht nur Webseiten werden immer multimedialer, auch auf den visuellen Social-Media-Plattformen – allen voran Instagram – nehmen Bewegtbildinhalte einen immer größerer Anteil ein. Inhaltlich gibt es dafür auch gute Gründe: Videos bekommen mehr Aufmerksamkeit, lassen sich heute mit geringem Aufwand produzieren und helfen gleichzeitig, auch komplizierte Inhalte schnell und einfach zu transportieren. Schnell, verständlich – aber auch barrierefrei? Für unsere Reihe #EinfachBarrierefrei haben wir eine Reihe von ersten Ansätzen zusammengestellt, mit denen auch Bewegtbildinhalte mit möglichst wenig Hürden erstellt werden können.

Programmieren ohne Barrieren: Ein Einstieg

Mit den bisherigen Beiträgen in unserer Reihe #EinfachBarrierefrei haben wir versucht, deutlich zu machen, dass Inklusion auch im virtuellen Raum unterschiedliche Dimensionen betrifft. Auch wenn wir bei Usability und Accessibility im Web zuerst an die Programmierung denken, ist die Gestaltung und Umsetzung von Barrierefreiheit nicht nur eine technische Aufgabe. Gleichzeitig beginnt mit Tags, Alt-Text und Co. aber der erste Schritt in Richtung eines „Web für Alle“. Unsere Tipps für inklusives Programmieren in und aus der Praxis.

PowerPoint für Alle: Barrierefreiheit für Präsentationen

Große Bilder. Stimmungsvolle Moods. Wenig Text. Während aus rhetorischer Perspektive immer wieder für eine minimalistische Gestaltung von PowerPoint-Folien argumentiert wird, stellen solche Präsentationen besonders für Menschen mit Sehbehinderungen oft unüberbrückbare Barrieren dar. Dabei geht es auch anders – ohne auf etablierte Gestaltungselemente verzichten zu müssen. Mit der Frage nach dem „Wie?“ und direkt umsetzbaren Antworten für das „So!“ beschäftigen wir uns in unserer neuen Reihe #EinfachBarrierefrei. Genau das sollte Barrierefreiheit aus unserer Sicht nämlich sein: einfach und selbstverständlich. Für unsere eigenen Präsentationen setzen wir uns intensiv mit der bestmöglichen Zugänglichkeit auseinander und sind immer auf der Suche nach besseren Lösungen.

Stellenanzeigen à la Suchmaschine: Google for Jobs

Wir googlen Wegbeschreibungen. Wir googlen Anleitungen und Tutorials und Rezepte. Wir googlen Freunde und Bekannte (und okay, manchmal auch uns selbst). Aber… googlen wir auch Jobs? Laut dem bereits zum zweiten Mal erschienen „Google for Jobs Report“ liegt die durchschnittliche Click-Through-Rate – das Verhältnis von Impression zu Klick – einer durchschnittlichen Stellenanzeige innerhalb der Suchergebnisse bei 6 Prozent. Auf den ersten Blick eine recht überschaubare Zahl, die sich aber mit einer Kombination von inhaltlicher und technischer Optimierung steigern lässt.

Eine Lösung für die Zwischenlösung: Das Plugin jQuery Migrate Helper

Mit jeder Aktualisierung erwarten WordPress-Nutzer kleine und gar-nicht-so-kleine Veränderungen von neuen Funktionen bis zu Schönheitsreparaturen im Backend. Nach den „großen“ Updates innerhalb des letzten Jahres – Eckstine und Simone – kommen mit der neuesten Version WordPress 5.7 besonders für Entwickler spannende Features, aber auch eben ein bisschen Arbeit. Funktionen müssen getestet, veralteter Code angepasst, Fehlermeldungen überprüft und aufgelöst werden. Unterstützung dabei bietet das Plugin Enable jQuery Migrate Helper, das die Lücke des seit WordPress 5.5. nicht mehr standardmäßig installierten Migrationstool jquery-migrate schließt. Eine Lösung für die Zwischenlösung, sozusagen!

Mehr Features, weniger Barrieren: WordPress 5.6

Und noch ein Geschenk, dass wir im Dezember gerne ausgepackt haben: Das neue WordPress ist da! Fühlt sich nach Déjà-vu an? Ist es nicht (ganz): Zwar hatte WordPress 2020 bereits eine neue Version im September veröffentlicht, die neue neue Version WordPress 5.6–die in Programmiererkreisen übrigens auf den Namen „Simone“ hört – sollte trotzdem nicht ignoriert werden. Unsere liebsten Features entpacken wir natürlich direkt hier.

Schneller, sicherer, suchmaschinenfreundlicher: WordPress 5.5

Dass wir große Fans von WordPress sind, ist sicherlich kein Geheimnis mehr (falls doch: Überraschung!) Und mit jedem neuen WordPress-Update verlieben wir uns ein kleines bisschen mehr in das Content-Management-System – und fragen uns gleichzeitig, wie wir vorher ohne diese Features leben konnten. Das neueste Update, WordPress 5.5  oder auch „Eckstine“, ist dabei keine Ausnahme. Und zwar (ganz subjektiv, natürlich) mit gleich drei guten Gründen.

Anker setzen: Leinen los für mehr Benutzerfreundlichkeit

Wenn wir von Ankern sprechen, geht es in den meisten Fällen weder um Bootsausstattung noch nautische Tattoos, sondern um Websites. Anker oder auch Sprungmarken sind einfache Links, die es Nutzern erlauben, zu einer definierten Stelle auf der selben Seite zu „springen“. Besonders auf textlastigen Webseiten sind Anker so ein wichtiger Schritt in Richtung Benutzerfreundlichkeit: Nutzer können sich einfacher orientieren und schneller zu den für sie relevanten Inhalten navigieren – ohne scrollen, scrollen, scrollen.

Microsoft Edge: Der bessere Internet Explorer?

Produktiver und sicherer: Das ist das Ziel, das sich Microsoft mit dem neuen Internet-Browser Microsoft Edge gesetzt hat. Nach einer aufwendigen Beta-Phase, in der die neuen Features auf Herz und Nieren geprüft wurden (auch von uns übrigens!), ist der neue Browser jetzt auch standardmäßig verfügbar. 

WebP: Das bessere Bildformat?

Eine eigene Suchmaschine. Eine Videoplattform. Und jetzt auch noch ein eigenes Bildformat. Google hat einfach alles, was man sich wünschen kann! Aber Scherz beiseite: Obwohl Google das alternative Bildformat WebP bereits 2010 vorgestellt hat, wirft „Weppy“, wie es offiziell ausgesprochen wird, immer noch Fragen auf. Das liegt vor allem daran, dass sich das Bildformat zwar schnell zum Standard für Google Chrome entwickelt hat, andere Browser (und Betriebssysteme) es aber nicht direkt unterstützt haben. Langsam, langsam wird die Liste aber länger – für uns der perfekte Anlass, um einige unserer meistgehörten Fragen rund um WebP zu beantworten.

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