B2B: Wenn Business mit Business kommuniziert

In der deutschen Marketing- und Kommunikationsbranche mangelt es nicht an Abkürzungen – manche sinnvoller als andere. Eine Abkürzung ist aus unserer täglichen Arbeit aber nicht mehr wegzudenken: B2B. Als Gegenkonzept zu B2C steht hier die Kommunikation zwischen zwei Unternehmen im Mittelpunkt. Das Business-Magazin Gründerszene definiert B2B als „Geschäftsbeziehungen zwischen mindestens zwei Unternehmen (…) Im deutschen Sprachgebrauch meint der Begriff die Beziehung zwischen Geschäftspartnern und schließt den direkten Endkundenkontakt im Gegensatz zum B2C aus.“ So weit, so gut. Es geht um Menschen Allerdings lässt diese (und viele andere) Definition aus unserer Sicht einen entscheidenden Punkt aus: Auch wenn bei B2B ein Unternehmen mit einem anderen Unternehmen kommuniziert (und handelt), stehen sich am Ende des jeweiligen Kommunikationskanals doch zwei Menschen gegenüber. Deswegen können zwar Strategien im B2B und B2C Marketing unterschiedlich aussehen, es gelten dennoch die gleichen Grundwerte: Wer ehrlich, authentisch und persönlich kommuniziert, wird langfristig eine bessere Bindung zu Kunden aufbauen – Endkunden und Geschäftskunden gleichermaßen. Der Weg ist das Ziel Besonders für mittelständische Unternehmen steht bei der B2B Kommunikation deswegen auch nicht „Was“ oder „Warum“ der Kommunikation im Mittelpunkt, sondern eher das „Wie“. Also: Über welche Kanäle können Geschäftskunden am Besten erreicht werden? Anders als in der Quantenphysik oder der experimentellen…

Lars Rosumek: „Agilität und Fehlerkultur bedingen sich“

Ein Gespräch über Fehlerkultur in der Kommunikationsbranche Zwischen Digitalisierung und Disruption – traditionsreiche Konzerne stehen unter dem Druck, sich neu erfinden zu müssen. Geschäftsmodelle werden infrage gestellt. Innovationen müssen her. Der Wettbewerb liefert schließlich auch! „Eine tolerante Fehlerkultur ist entscheidend”, sagt Lars Rosumek, Senior Vice President Group Communications bei Voith. „Sie ist der Hebel, das kreative Potenzial von Mitarbeitern zu entfesseln .“ Gina Cimiotti, ehemaliges Vorstandsmitglied des LPRS e.V. und Studentin des Master Communication Management an der Universität Leipzig, und Annett Bergk, Redakteurin des PR-Journals, haben mit dem Kommunikationsverantwortlichen des Technologiekonzerns über Traditionen und Wandel gesprochen.

Markenentwicklung: Schritt für Schritt

„Wer bin ich – und wenn ja wie viele?“ Der Titel des philosophischen Bestsellers von Richard David Precht hat überraschenderweise auch in unserem praktischen Arbeitsalltag eine Bedeutung. Ähnlich wie die philosophische Selbsterkenntnis ist auch die Markenentwicklung ein Prozess, der mit ganz grundsätzlichen Fragestellungen beginnt: Wofür steht die Marke? Wen möchte meine Marke ansprechen? Was unterscheidet meine Marke vom Wettbewerb?

Interviews auf den Punkt führen

„Na, dann erzählen Sie doch mal!“ Wenn es etwas gibt, womit Interviews nicht anfangen sollten, dann ist es dieser Satz. Dass ein gutes Interview nur von guten Antworten abhängt, ist aus unserer Sicht ein Irrglaube. Gute Antworten erfordern gute Fragen – und diese zur richtigen Zeit und in der richtigen Formulierung stellen zu können, braucht Übung. Die haben wir zum Glück: In unseren Interviews greifen wir nicht nur auf unser Medientraining, sondern auch auf unsere jahrelange Erfahrung als Redakteurinnen des PR-Journals zurück.

Lies mal!

Das DeutscheSchauSpielHaus Hamburg veranstaltete im Juni eine Lesestunde der besonderen Art: Zwischen Bühnenbildern und Farbklecksen lasen Schauspieler wie Ute Hannig und Jan-Peter Kampwirth aus Kinderbüchern vor, mit denen sie selbst groß geworden sind. Durch die Benefizveranstaltung erfüllte sich für 473 Schüler ihr ganz persönlicher Buchwunsch.

DPRG Zukunftsforum verlangt nach wertvoller Kommunikation

Wertedebatten leiden oft daran, dass sie zu abstrakt oder zu pauschal geführt werden. Unbestritten jedoch bleibt die Wichtigkeit klarer Wertvorstellungen, deren Vermittlung und Weiterentwicklung – insbesondere in unseren ach so dynamischen, digitalen Zeiten. Und welche Rolle müssen dabei Berufsverbände spielen? Darüber diskutieren die 230 Teilnehmer beim vierten Zukunftsforum der Deutschen Public Relations Gesellschaft (DPRG), das am 28. und 29. Juni erstmals in Hamburg stattfindet.

Das perfekte Blogger-Briefing: Roundtable holt Marke, Agentur und Influencer an einen Tisch

Viele Blogger-Kooperationen scheitern an der Kommunikation. Das Netzwerk BLOGGER@WORK ergreift die Initiative und bringt erstmals Vertreter aller beteiligten Akteure – Unternehmen, Agenturen und Blogger – zusammen. EINFACHkommunikation hat die insgesamt 24 Teilnehmer des ersten BLOGGER@WORK Roundtables bei der gemeinsamen Erarbeitung eines Leitfadens für ein umfassendes und effektives Blogger-Briefing unterstützt.

Digital Kindergarten sorgt für Inspiration und echte Erlebbarkeit

Schon wieder der Kaminski. Was hat er sich denn nun schon wieder ausgedacht? Mit dem „Digital Kindergarten“ am 7. Juni in Hamburg will der Geschäftsführer der Agentur achtung! „die Zukunft spielerisch begreifbar machen“. Aber: Warum? Ist das die Aufgabe einer PR-Agentur? Muss das der Kommunikationsmanager leisten? Ist es wegen dieser Digitalisierung?

Ein Tag in Leipzig: Refresh, Günter-Thiele-Preis und LPRS Forum 2018

Am Puls der Zeit bleiben, neue Impulse erhalten, Wissen auffrischen – das Ziel scheint angesichts der Themenvielfalt beim Refresh der Universität Leipzig fast schon ambitioniert. Der 4. Mai ist von morgens bis abends durchgetaktet. „Die Veranstaltung findet in dieser Form zum zweiten Mal statt“, erklärt Ansgar Zerfaß, Professor für Strategische Kommunikation. „Wir wollen mithilfe eines Querschnitts aus der aktuellen Forschung einen Ausblick wagen.“ Wo also liegen künftige Themenfelder? Vor welchen potentiellen Herausforderungen steht die Praxis?

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