Takin’ care of Business: 4 Gründe für ein Instagram Business Profil

22. Juli 2020 EINFACHkommunikation

Eine der Fragen, die wir zu Instagram bisher am häufigsten gehört, gesehen und gelesen haben: Was ist eigentlich ein Business Profil – und brauche ich das? Gerne auch mit einer nervösen Fragezeichen-Ausrufezeichen-Kombination. Unsere Antwort in den allermeisten Fällen: Ja. Und! Ein Instagram Business Profil ist genauso kostenlos wie ein privater Account – dieses potenzielle Gegenargument wäre damit schon einmal aus dem Weg geräumt. Statt nach weiteren Gründen gegen den Wechsel zu einem Instagram Business-Profil zu suchen (Der Aufwand! Die Reichweite!), konzentrieren wir uns lieber auf die Pro-Argumente. Hier folgen vier Gründe, warum es sich für Unternehmen lohnt, auf ein Business-Profil umzusteigen.

  1. Mit einem Business-Profil wird die Contentplanung um einiges (!) einfacher. Die bekannteren Redaktionstools (u.a. Later und Hootsuite) können mit einem privaten Account nicht genutzt werden. Auch über das integrierte Planungstool von Facebook und Instagram – das neu designte Creator Studio – lassen sich ausschließlich Posts für Unternehmen vorplanen.
  2. Wer Posts direkt auf Instagram bewerben möchte, braucht ebenfalls ein Business-Profil: Während private Accounts den Umweg über den Facebook Werbeanzeigenmanager gehen müssen, können Unternehmen Beiträge direkt über die App hervorheben – natürlich wie gewohnt mit detaillierten Angaben zu Zielen, Kosten und Zielgruppen.
  3. Insights, Insights, Insights: Mit dem Umstieg auf ein Business-Profil wird auch das Herz eines jeden Analytikers höher schlagen. Neben der organischen Reichweite von Inhalten (in Echtzeit) bieten die Insights von Instagram auch Informationen zu den eigenen Followern, zum Beispiel die Verteilung auf unterschiedliche Altersgruppen oder die “aktivsten” Zeiten im Tagesablauf. Wer diese Zahlen richtig zu lesen weiß, kann wiederum den eigenen Content auf die Zielgruppe anpassen.
  4. Instagram hat ein starkes Interesse an Unternehmen, die sich auf der Plattform positionieren und attraktiven Content produzieren. Aus genau diesem Grund gibt es auch regelmäßig neue Funktionen und Tools, die auch und besonders kleinen Unternehmen zu Gute kommen. Ein ganz aktuelles Beispiel: Der „Support Local Business„-Sticker, mit dem Nutzer in ihren Stories auf ein lokales Unternehmen verweisen können.

Diese vier Argumente gelten in den allermeisten Fällen – mit einer kleinen Einschränkung. Bis 2019 hatte die Entscheidung zwischen persönlichen und Business-Profil noch das Potenzial, besonders kleine, personalisierte Marken und Blogger in eine Identitätskrise zu stürzen: Ist das ein persönlicher Account oder ein Unternehmensaccount? Wer bin ich? Und wenn ja, wie viele?

Eine der Hauptsorgen bei einem Wechsel von einem persönlichen Profil auf Business-Profil ist der Verlust der Authentizität – besonders, wenn es ein wiedererkennbares „Unternehmensgesicht“ gibt. Um dieses Dilemma zu umgehen, gibt es jetzt auch noch eine dritte Variante: Das Creator-Profil ist speziell für Blogger und Influencer gedacht, und verbindet die Vorteile eines privaten mit einem professionellen Profil.

P.S. Egal ob Creator oder Business: Auf den #content kommt es an! Wenn Sie bei der Ideenfindung und Umsetzung Unterstützung suchen, sprechen Sie uns gerne an.

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