Visuelles Storytelling in der Öffentlichkeitsarbeit

18. Februar 2019 EINFACHkommunikation

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Und ein Video? Das ist für die eigene Öffentlichkeitsarbeit eine kleine Bibliothek wert. Zumindest dann, wenn es gut gemacht ist.

Aufmerksamkeitsstark, invidiuell, authentisch: Für die Nutzung von Bewegtbildinhalten in der PR lassen sich mit Leichtigkeit gute Argumente finden. Glücklicherweise sind die Zeiten des einmal produzierten und Jahr um Jahr um Jahr wieder ausgegrabenen Imagefilms in Sepia-Optik längst vorbei. Unter dem Stichwort „visuelles Storytelling“ halten jetzt innovative Videoformate in der Unternehmenskommunikation Einzug.

Erklärfilm oder Interview: Das richtige Format finden

Dabei ist Video aber nicht Video: Hinter einem Imagefilm steckt eine andere Zielsetzung – und ein anderer Aufwand – als hinter einer Instagram Story. Visuelles Storytelling berücksichtigt in der Wahl der Erzählweise immer auch die Zielgruppe und die Plattform, auf der das Video ausgespielt werden soll. Welches Format das richtige ist, hängt damit auch davon ab, ob eine Person, ein Produkt oder ein Ereignis im Mittelpunkt stehen sollen. Bei einem Interview wird authentisch kommuniziert, ein Erklärfilm macht komplexe Themen verständlich und mit einem Live-Video wird eine Pressekonferenz auch online zum Event.

Sind das Ziel des Films – die „Botschaft“ – und die Zielgruppe definiert, beginnt die eigentliche Konzeptionsphase: Mit einem Storyboard werden die einzelnen Videosequenzen strukturiert. Für animierte Filme gehört zu dieser Phase auch die Abstimmung des Gestaltungsstils. Erst dann heißt es endlich: „Und Action!“

Ein Film, unbegrenzte Möglichkeiten

Bei dem Dreh selbst entsteht meist mehr Material, als tatsächlich im Film landet. Hier heißt das Zauberwort „Zweitverwertung“: Aus einem längeren Imagefilm lassen sich mehrere Einzelsequenzen schneiden, die zum Beispiel für Social Media Posts verwendet werden können. Gekürzte Interviewantworten können in der ganzen Länge auf dem Unternehmensblog integriert werden. Und im Zweifelsfall ergeben die gesammelten Outtakes ein wunderbares Unterhaltungsprogramm für die nächste Weihnachtsfeier.

Wer langfristig plant, kann dieses „zusätzliche“ Material auch bewusst mitproduzieren: Wer den vielbeschäftigten Geschäftsführer für ein Interview im April vor der Kamera hat, kann direkt auch eine Frage zum Weihnachtsgeschäft stellen. Wer im neuen Bürogebäude während der Umbauphase filmt, kann direkt auch Material für einen „Vorher-Nachher“-Film mitdrehen. Der Aufwand ist dabei in den meisten Fällen geringer als bei individuellen Produktionen – und die Jahresplanung für die Veröffentlichung auf den einzelnen Kanälen fällt umso leichter.

Inspiriert? Lassen Sie uns gern mal auf ein Käffchen treffen.

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