Weihnachtsbrief vs. Weihnachtsmail

Weihnachtsbrief vs. Weihnachtsmail

Die Post hat schon wieder die Portokosten erhöht. Weihnachtskarten landen doch sowieso direkt im Müll. Und überhaupt: Der Regenwald!

Besonders in Unternehmen, die sich mit dem Thema Digitalisierung auseinandersetzen, steht die Weihnachtspost auf dem Prüfstand: Kann ein digital ausgerichtetes Unternehmen überhaupt glaubwürdig etwas so traditionelles wie Grußkarten verschicken?

Die schnelle Antwort auf diese Frage ist aus unserer Erfahrung in vielen Fällen ein Nein. Das sehen wir auch in unseren eigenen Postfächern (digital und analog): Statt Weihnachtsgrüßen per Post kommen immer mehr Weihnachtsgrüße per Mail bei uns an – und sind leider genauso schnell weggeklickt, wie sie bequem verschickt wurden.

Ping. Klick. Weg.

Mit der Mail landet dabei auch eine wichtige Chance im digitalen Papierkorb: Eine persönliche – und gut gemachte – Grußkarte strahlt Wertschätzung aus und hilft so, eine Bindung zwischen Unternehmen und Kunde aufzubauen und zu halten. Das gilt besonders, wenn auch Partner, Lieferanten und Kunden auf der Weihnachtspostliste stehen, mit denen es im letzten Jahr vielleicht gar nicht so viel Kontakt gab. Mit dem „Danke“ für die Weihnachtsgrüße können Gespräche wieder in Gang kommen – und damit auch interessante Geschäftsmöglichkeiten.

Natürlich ist eine Grußkarte im analogen Postfach nicht der einzige Weg, um genau das zu erreichen. Eine schön gestaltete und personalisierte E-Mail in HTML, eine herzliche Videobotschaft oder eine Einladung zur Weihnachtsfeier: Personalisierung ist der Schlüssel. Und passt damit auch wieder voll und ganz in das Selbstverständnis von digitalisierten Unternehmen.

Noch immer unentschlossen? Wie wäre es mit Plätzchen und Käffchen?

Comments are closed.